ZIRKUS

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  • 6. Oktober 2014
    2. August 2014
    5. März 2014

    Maybe you should go fuck yourself

    Keine Panik: Dieser Artikel wird nicht in bloßen Beschimpfungen münden, sondern ist einzig und allein der charmante Titel eines Buches, das seit letzter Woche quer durch die Republik erhältlich ist. Die Rede ist von Johanna Dreyer und Katharina Weiß, die mit Maybe you should go fuck yourself eine bunte Gesellschaftsstudie veröffentlicht haben. Ein Fragen und Antworten zu einer Generation, die sich lieber hinter einem „Maybe“ versteckt als sich festlegen und Entscheidungen treffen zu wollen. Die beiden, die hauptberuflich in Berlin als Grafikdesignerinnen arbeiten, lernten sich vor sechs Jahren in Nürnberg kennen und sind seitdem unzertrennliche Arbeitskollegen und Homies, wie sie selbst von sich erzählen. Während des Studiums entstand die Idee zum Buch: „Wir hatten beide den Anspruch, etwas Zeitgemäßes und Relevantes zu schaffen. Etwas, dass uns möglicherweise Erkenntnisse über unsere Gesellschaft oder unser eigenes Verhalten innerhalb der Gesellschaft verschafft. Herausgekommen ist dieses Buch. Es handelt von dem Gefühl, gelähmt zu sein, nicht so recht aus den Puschen zu kommen, nicht zu wissen, wohin mit sich. Maybe eben.“ In ihren Texten versuchen sie Gründe für dieses Gefühl zu finden: Leistungsgesellschaft, Beschleunigung, Globalisierung, Transparenz. Um einige Stichwörter zu nennen. Neben ihren Texten, stimmungsvollen Grafiken und Fotos, stößt man beim Stöbern durch Maybe you should go fuck yourself auf Interviews mit interessanten Zeitgenossen wie Christopher Lauer von den Piraten, Jan Böhmermann oder Nina Pauer von der ZEIT. Die allesamt ihre Auffassung zur „Generation Maybe“ zum Besten geben. Fazit: Maybe you should go fuck yourself ist ein sehr rundes, gelungenes Erstlingswerk, dass jedem, der sich ein Stück weit darin wiederfindet einen liebevollen Arschtritt verpasst aktiv zu werden. Denn – wie die beiden jungen Autorinnen am Ende ihres Buches mit einem Zitat der alten Anarcho-Band Ton Steine Scherben resümieren: „Wir haben nichts zu verlieren außer unserer Angst.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Zum Interview 

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    Interview

    Maybe you should go fuck yourself in drei Worten.

    Zeitgeist, Gesellschaft, Reflektion.

    Wenn man Maybe you should go fuck yourself  liest, ist man auf der Suche nach…

    sich selbst.

    “Generation Maybe” – Kann man eine ganze Generation auf einen Begriff reduzieren?

    Natürlich nicht. Bei uns geht es eher um ein gesamtgesellschaftliches Gefühl, und darum, herauszufinden, wie dieses Gefühl zustande kommt. Ob man sich selbst damit identifizieren kann oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Was hindert uns daran einfach auszuprobieren, Fehler zu machen und daraus zu lernen?

    Ich glaube, dass oft mehrere Faktoren aufeinandertreffen. Zum einen gibt es in einer global-vernetzten Welt so viele Möglichkeiten, dass wir uns nur schwer entscheiden können, was wir von all dem überhaupt ausprobieren möchten. Außerdem erleben wir durch diese vernetzte Welt eine ganz neue Dimension von Konkurrenz und Wettbewerbsdruck. Da ist die Angst vor dem Scheitern naheliegend, was sich in unserem Handeln beziehungsweise Nichthandeln niederschlägt.

    Wie lernen wir mit dem Druck umzugehen schöner, besser und toller als die anderen sein zu müssen?

    Ich fürchte der einzige Weg ist, sich dem Vergleichen zu entziehen. Das ist natürlich nicht immer möglich. Wenn es um einen Arbeitsplatz geht, sind wir schließlich darauf angewiesen, das Rennen zu gewinnen. Es gibt aber auch Bereiche, bei denen man sich selbst am Schlafittchen packen kann. Weniger Coolness-Vergleich auf Facebook zum Beispiel: “Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.”(Kierkegaard) Lange Rede, kurzer Sinn: weniger Selbstoptimierung, mehr Orientierung nach außen. Das könnte ein Weg sein.

    Wollen wir einfach nicht erwachsen werden und scheuen uns Verantwortung zu übernehmen?

    Ja, ich glaube zum Teil schon. Die Welt funktioniert inzwischen auf eine unglaublich komplexe Art und Weise, die wir oft nicht verstehen. Ich denke da immer an Fleischkonsum. Im ersten Moment würde jeder meinen, eine fleischfreie Ernährung ist etwas moralisch Gutes. Wenn man sich dann aber auf der anderen Seite die Arbeitsbedingungen beim Soja-Anbau anschaut, ist es wieder eine ganze andere Sache. Durch die globalen Zusammenhänge lässt sich vieles nicht mehr in Gut und Böse einteilen, sondern muss erst mühsam mit all seinen Zusammenhängen erörtert, abgewägt und bewertet werden. Das ist anstrengend und kostet Zeit. Kopf in den Sand stecken und lieber Dschungelcamp schauen ist auf jeden Fall verlockend.

    Unsere Generation steht vor ganz neuen Herausforderungen – warum meckern wir, tun aber nichts?

    Unsere Zeit bietet wahnsinnig gute Voraussetzungen, sehr viele Chancen und auch einige ganz neue Herausforderungen. Für uns “verwöhnte” Mittelstands-Kinder gibt es eigentlich keinen Grund zu meckern. Aber doch zwickt und zwackt es an so mancher Stelle. Der Arbeitsmarkt nervt, der Kapitalismus ist irgendwie blöd und mit dem, was unsere Politiker für uns entscheiden, sind wir auch nicht so richtig einverstanden. Aber für mehr als eine müde Diskussion mit unseren Freunden reicht es dann doch nicht. Dies liegt vermutlich daran, dass unsere Generation sehr egozentrisch ist. Die meiste Zeit kreisen wir doch nur um uns selbst, und solange die Probleme noch nicht richtig wehtun, kriegen wir den Arsch nicht hoch. Mit diesem Egotrip vertuschen wir zudem gerne, dass wir im Grunde keine Ahnung haben. Wir sind in vielen Thematiken unsicher, wissen nicht genau was richtig, was falsch ist. Das überfordert uns. Da ist es doch bequemer einfach gleich zu stagnieren und weiter zu meckern.

    Perfektionismus – Ist das Perfekte eine Illusion?

    Auf jeden Fall, trotzdem spielt Perfektion in unserer Gesellschaft immer wieder eine Rolle. Tagein tagaus wird einem vermittelt wie der perfekte Mann und die perfekte Frau auszusehen hat und wie deren Leben verlaufen sollte. Hat man seine tägliche Ration an medialer Unterhaltung überstanden, geht es in den sozialen Netzwerken weiter. Alle präsentieren sich so cool, so hip, so schön wie möglich. Buuh! Und als ob das nicht schon reichen würde, passen wir unsere eigenen Ansprüche an: wollen plötzlich selbst den perfekten Mann als festen Partner, die schönste Wohnung haben und nur in unserem Traumjob einen Finger krumm machen. Aber, – bahnbrechende Neuigkeit – das Perfekte ist natürlich nur eine Illusion. Und wenn wir mal ehrlich sind, wissen wir das auch alle ganz genau. Nur machen wir uns gern das eigene Leben schwer, indem wir nach Perfektion streben. Wir erhoffen uns, dann endlich glücklich zu sein. Tipp: Einfach gleich anfangen mit dem Glücklichsein.

    Overkill an Einflüssen – woher weiß man, was wichtig ist und was nicht?

    Das ist nicht immer so einfach. Vor allem durch Globalisierung und Internet werden wir von verschiedensten Einflüssen regelrecht attackiert. Und leider neigen wir dazu, alles unkontrolliert in uns aufzusaugen wie ein Schwamm. Dies führt letztendlich zu dieser Zerstreutheit, diesem wirren Gefühl welches wir in unserem Buch beschreiben. Wir sind den ganzen Tag nur drauf an dran, Eindrücke zu sammeln und diese zu verarbeiten – wollen ja schließlich nichts verpassen. Dabei vergessen wir aber schnell, wer wir sind und was wir wollen. Statt das eigene Leben voranzubringen, hängen wir doch wieder dem Leben anderer nach, vergleichen – und leiden. Wahrscheinlich ist es wichtig, sich selbst zu schützen und zu beobachten, welche Einflüsse das eigene Leben wirklich bereichern und welche eher im Wege stehen.

    Sollten wir uns am Ende vielleicht einfach öfter selbst in den Arsch treten?

    Ja, ja, ja. Definitiv ja!

    Interview NIKE MARTENS, Fots VERONIKA NATTTER

    31. Januar 2014
    16. Januar 2014

    MOOD TALK // KATHARINA KOWALEWSKI

    Katharina Kowalewski. Schauspielerin. Regie&Produktion bei Ko.Fashion und Keylooks.tv.

    Zum Interview

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    Interview

    Wie geht Dir?

    Ein bisschen müde, aber ganz gut. (lacht)

    Wo fühlst Du Dich am meisten zu Hause?

    In Paris. Das habe ich neulich gemerkt. Ich dachte, ich bin der mega Gipsy und es gibt kein Zuhause, aber sieben Jahre Paris haben dann doch irgendwie Spuren hinterlassen. Ich war ein paar Monate unterwegs und fünf Monate nicht mehr da. Dann bin ich neulich angekommen und war im kompletten Automatikmodus: da sind meine Freunde, da ist dies, da ist das. Ich bin durch die Straßen gelaufen, habe mir die Häuser angeschaut und es war alles so vertraut.

    Was ist Deine größte Angst?

    Die Angst ist meine Angst. Die Angst, die Angst nicht zu besiegen.

    Wenn Dein Leben ein Film sein könnte, welcher wäre es?

    Ich hätte immer Breathless geantwortet. Aber dadurch, dass ich das schon gelebt habe, muss ich mir etwas anderes überlegen. Wegen Breathless bin ich übrigens nach Paris gegangen. Ich habe den Film gesehen und war wie auf einer Wolke. Ich saß nach dem Kino im Auto und habe fast einen Unfall gebaut. Dieser Film hat mich so berührt, dass ich danach wusste: Ich muss nach Paris. Kurz darauf bin ich dorthin gezogen. Und habe sogar einen Typen gefunden, der wie Jean-Paul Belmondo aussah, aber der war doof. (lacht) Heute wäre es auf jeden Fall ein alter Film aus den Sechzigern: L’Avventura, La Fille à la valise oder Pierrot le fou. Aber eigentlich will man das ja alles nicht sein, die sind ja alle traurig. Ich muss mal einen richtig schönen, positiven Film finden. Ich brauche einen neuen Film. (lacht)

    Was bringt Dich zum Lachen?

    Irgendwer hat neulich gesagt: Es ist so schön Katharina, dass du über deine eigenen Witze am lautesten lachst. (beginnt zu lachen) Mich bringt sehr, sehr viel zum Lachen. Aber nicht das, was offensichtlich darauf abzielt lustig zu sein. Wahrscheinlich bin ich der einzige Mensch, der bei Comedy oder Witzen nicht lacht. Aber alles andere bringt mich zum Lachen. Ich saß gestern beim Yoga und dachte, dass ich den ganzen Raum weglache. Mir hat jemand da dann auch den Vorschlag gemacht “Lach-Yoga” anzubieten.

    Was bringt Dich zum Weinen?

    Ich habe neulich La Grande Bellezza geschaut und von der ersten bis zur letzten Einstellung geheult. Das war so schön. Kunst bringt mich zum Weinen. Wenn mich ein Lied berührt. Wenn ich merke, da ist eine Künstlerseele, die genau das ausdrückt, was ich in meinem Herzen spüre. Manchmal muss ich mich etwas zurückhalten mit dem Weinen. Ich finde, wir sollten mehr lachen und mehr weinen. Wäre doch schön, wenn das etwas mehr erlaubt wäre. Einfach mal auf der Straße losheulen oder mal laut loslachen. Das fände ich super.

    Was ist Schönheit für Dich?

    Das kann alles sein. Von einer Blume bis zu einem Strahlen in den Augen, einem Charakterzug oder bis zu einer Stadt. Aber sicher nicht das, was man eigentlich mit Aussehen und Schönheit verbindet.

    Was bringt Dich zum Ausrasten?

    Früher bin ich öfter ausgerastet, aber ich bin ausgeglichener geworden. Ich raste heute meinen Mitmenschen gegenüber nicht mehr aus. Nur noch wenn ich schauspiele. (lacht)

    Das perfekte Liebeslied?

    De ma ligne de chance, de ma ligne de chance. Dis-moi, chéri, qu’est-ce que t’en penses ?

    Hast Du Kosenamen für die, die Du liebst?

    Bebe oder…

    …Schatz?

    Ne, ich hatte ja nie wirklich einen deutschen Freund, also Schatz definitiv nicht. (lacht) Ich formuliere Namen um, verniedliche sie etwas. Bebe war eine Zeit lang aber eine große Nummer.

    Hast Du eine Hassliebe?

    Ja, ein paar. Zum Beispiel Schauspiel. Ich glaube, dass niemand mit etwas Verstand das machen wollen würde. Dass man gegen seinen Drang das zu tun ankämpft, dass es ein innerer Kampf ist. So geht es wahrscheinlich allen. Das ist einfach so ein Künstlerding. Ob man jetzt etwas schreibt und das dann wieder in Frage stellt oder denkt, man könnte es besser machen. Ob man einen Film macht oder, oder. Ich weiß nicht, ob es unmittelbar eine Hassliebe ist. Aber auf jeden Fall etwas, was starke Emotionen auslöst, in beide Extreme.

    Was liebst Du am meisten auf der Welt?

    Alles. Das Leben an sich. Ich habe auch eine buddhistische Antwort dafür, aber die will ich nicht sagen. (lacht)

    Ach komm’, bitte…

    Na gut, ok. Ich war zum Meditieren in der Nähe von Hof. Dort wurde mir diese Parabel von einem Pärchen erzählt, das sich genau diese Frage beantworten sollte. Die beiden saßen sich lange schweigend gegenüber. Bis sie irgendwann darauf kamen, dass jeder sich selbst am meisten liebt und am meisten lieben sollte. Denn nur so können Menschen Liebe für eine andere Person entwickeln. Das ist wahrscheinlich die Wahrheit. Klingt nur etwas seltsam das im Interview zu antworten. (lacht)

    All you need is…

    Love, of course. Super easy. (lacht)

    Bewerte Deinen heutigen Tag von 1 bis 10. 1 ist “am Boden zerstört”, 10 “auf dem Hoch meiner Gefühle”.

    7 oder so. (lacht)

    Interview NIKE MARTENS Fotos VERONIKA NATTER 

    18. Dezember 2013
    9. Dezember 2013

    Wanderlust #shareforthephilippines

    Ausstellung Wanderlust #shareforthephilippines.

    Vom 6. bis 11. Dezember 2013 von 16.00 bis 20.00 Uhr in der Galerie Torstrasse 161, Berlin.

    Vergangenen Freitag eröffnete Initiatorin Katja Eckelmann gemeinsam mit KECK Projects die Fotoausstellung Wanderlust. Alle Spenden und 100 % der Erlöse aus dem Verkauf der Fotografien gehen an die Deutsche Welthungerhilfe e.V., um den Flutopfern auf den Philippinen zu helfen.

    Wanderlust ist ein unwiderstehlicher Drang zu reisen und die Welt zu entdecken. Es ist nicht einfach den Alltag mit großen Abenteuern zu kombinieren, wenn Zeit und Geld knapp sind. Durch Social Media, wie beispielsweise die Foto-Sharing-Plattform Instagram, ist es uns heute jedoch möglich dem Alltag kurz zu entkommen. Wir reisen durch Bilder internationaler Fotografen aus anderen Ländern und begeben uns auf “Mini- Abenteuer” – zumindest in unserer Vorstellungskraft. Reisen als auch das Sharen auf Instagram ist eine große Inspiration für die Fotografen, deren Arbeiten in der Ausstellung Wanderlust ausgestellt werden. Gezeigt werden Instagram-Fotografien von insgesamt 55 internationalen Fotografen mit einer gemeinsamen Reichweite von über 8 Millionen.

    Die Ausstellung läuft noch bis zum 11. Dezember. Für alle Nicht-Berliner oder diejenigen, die es nicht in die Torstrasse schaffen: Über www.keckprojects.com können ebenfalls Fotografien gekauft und Spenden gesammelt werden. Go and #shareforthephilippines

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    Fotos Veronika Natter

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